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Senior Embedded-, Applikationssoftware- & Systemarchitekt

Schichtenarchitekturen & wiederverwendbare Software · sicherheitskritische Echtzeitsysteme · ASPICE/ISO

Kurzprofil

Software- und Systemingenieur / Softwarearchitekt mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Automotive, Medizintechnik, Industrie, Drucksystemen und Robotik. Spezialisiert auf geschichtete, wiederverwendbare Architekturen mit geringer Kopplung und hoher Kohäsion sowie auf Design Patterns wie Facade, Proxy, Observer und Factory. Auditerprobt durch ASPICE-Reviews und ISO-Konformität, mit messbarer Reduzierung von Entwicklungsaufwand und Time-to-Market um bis zu 70%.

Meine Ingenieursphilosophie

Während meiner mehr als fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit in der Softwareentwicklung durfte ich in sehr unterschiedlichen Branchen arbeiten – von der Halbleiterfertigung über Bahntechnik, Medizintechnik und industrielle Automatisierung bis hin zu erneuerbaren Energien, Messtechnik und Automotive.

Obwohl sich Technologien, Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen im Laufe der Jahre ständig verändert haben, ist mein technischer Ansatz im Wesentlichen derselbe geblieben.

Mich interessiert das Verständnis komplexer Systeme, das Erkennen architektonischer Grenzen und die Entwicklung wiederverwendbarer Softwarekomponenten, die zukünftige Entwicklungen vereinfachen, anstatt lediglich das aktuelle Problem zu lösen.

Für mich bedeutet Softwarearchitektur nicht, Systeme komplizierter zu machen. Softwarearchitektur bedeutet, komplexe Systeme verständlicher, wartbarer und langfristig erweiterbar zu gestalten.

Wenn ich in ein neues Projekt komme, ist mein erstes Ziel nicht sofort Code zu schreiben. Zunächst möchte ich verstehen, wie das System funktioniert, welche Randbedingungen existieren und welche Architektur zukünftigen Entwicklern eine effizientere Weiterentwicklung ermöglicht.

Nach meiner Erfahrung zeigt sich gute Software nicht an der Menge des geschriebenen Codes, sondern daran, wie selbstverständlich sie sich auch Jahre später noch verstehen, warten und weiterentwickeln lässt.

Stärken & Schwerpunkte

  • Architekturen mit 70%+ Wiederverwendung , klare Modularität mit geringer Kopplung und hoher Kohäsion.
  • Auditerprobt: ASPICE-Reviews & ISO-Konformität, klare Guidelines und Coding Standards.
  • End-to-end-Denken: von µC-Treibern und Inter-Prozessor-Kommunikation bis zur Produkt- und Serienreife.
  • Performante Diagnose- und Datenpfade für Echtzeit- und Nicht-Echtzeit-Systeme.
  • UML/SysML mit Enterprise Architect, bidirektionale Traceability; AUTOSAR-Integration über das Facade Pattern.

Spuren im Alltag

Viele meiner Systeme laufen heute in Serie – sie laden Elektrofahrzeuge, steuern Motoren und Sensoren, arbeiten in Hochleistungsdruckern, visualisieren Informationen in Fahrzeugen oder unterstützen Labore und Kliniken. Nicht alle tragen ein sichtbares Etikett – aber sie funktionieren präzise und zuverlässig dort, wo es darauf ankommt.

Ich versuche nicht, Software komplizierter zu machen.
Ich versuche, komplexe Systeme einfacher zu machen.

Klare Architektur, wiederverwendbare Software und solide Ingenieursprinzipien bleiben über Jahrzehnte wertvoll.

🌊 Philosophie & Reflexion

Mehr über die Gedanken hinter meiner technischen und menschlichen Sicht auf das Leben? Hier geht es zu meinem reflektierenden Essay „Abhandlung über das Zusammenleben mit allen Lebewesen“ .